Erkundung/Sanierung von Altlasten, Boden- und Grundwassersanierung, wassergefährdende Stoffe - BWK HRPS

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Erkundung/Sanierung von Altlasten, Boden- und Grundwassersanierung, wassergefährdende Stoffe

Unsere Umweltthemen
Altlasten/Bodenschutz
Der Bodenschutz hat allgemein das Ziel das Schutzgut Boden vor schädlichen Veränderungen (Bodenschäden, Verlust von Bodenfunktionen) möglichst weitgehend zu schützen oder wie § 1 BBodSchG beschreibt „nachhaltig die Funktionen des Bodens zu sichern oder wiederherzustellen“.
Gegenüber den Schutzgütern Wasser und Luft ist die Schutzwürdigkeit der Böden im Deutschen Bodenrecht historisch jung.
Wesentliche Aspekte des Bodenschutzes sind die Verringerung der Erosion und Auswaschung, der Erhalt von Humus sowie der Schutz vor Bebauung, Kontamination und Verdichtung.
Aufgrund in der Industriellen Geschichte entstandenen Verunreinigungen/Kontamination der Böden und des Grundwassers ist das Thema Altlasten und Bodenschutz untrennbar miteinander verbunden und beschäftigt auch heute noch, unsere Ingenieure und Geologen im BWK-Netzwerk.
Altlastenerkundung und -sanierung
Dieser Themenkreis umfasst alle Maßnahmen, die erforderlich sind, um die Kontaminationen von Boden, Bodenluft und Grundwasser zu reduzieren. Dies war eine klassischer Wirkungskreis für unsere Naturwissenschaftlicher im BWK - Geologen, Geografen, Ingenieurgeologen zusammen mit Chemikern und Chemieingenieuren in Laboratorien.
Erkundungs- und Sanierungskonzepte wurden erstellt, Boden und Grundwasserproben entnommen, Grundwassermessstellen gebohrt. Die "Hochzeit" für diese Maßnahmen lagen in den 80er-90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Es hat sich viel getan in der Sanierung von Altlastenstandorten für den Umwelt- und Naturschutz. Mittlerweile ist die Altlastenerkundung weitgehend abgeschlossen, einiges wird noch im Bereich "Nachsorge" neben anderen Themen mitgeführt.

Rückbau von Industrieanlagen/Industriebrachen
und kontaminierten Gebäuden
Mit dem Abfallwirtschaftsgesetz wurde auch die Wiederverwertung von Bausubstanzen und die Entsorgung/Aufbereitung von Baustoffen ein wichtiger Wirtschaftszweig.
Der Abriss insbesondere von Industriestandorten oder gewerblich genutzten Gebäuden erforderte einen hohen Aufwand und Planung für einen geordneten Rückbau, um schadstoffebelastete Bausubstanz von wiederverwertbarem Material zu trennen. Abrißbirne ade hieß es in den 90er Jahren. So wurde dieses Thema im Rahmen der Altlastenerkundung automatisch mit untersucht und begutachtet.
In diesem Bereich sind einige unserer BWK-Mitglieder nach wie vor unterwegs, denn das Kreislaufwirtschaftsgesetz gibt die Stofftrennung und die Wiederverwertung möglichst vieler Stoffe vor. s. hierzu auch den Themenschwerpunkt Abfallwirtschaft.

Wassergefährdende Stoffe
Das Thema wassergefährdende Stoffe wird von zwei Themengebieten tangiert, die eine unterschiedliche Herangehensweise erfordern:
Wassergefährdende Stoffe sind in Deutschland nach der Definition des § 62 Absatz 3 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) feste,  flüssige und gasförmige Stoffe, die geeignet sind, dauernd oder in einem nicht nur unerheblichen Ausmaß nachteilige Veränderungen der  Wasserbeschaffenheit herbeizuführen. Wassergefährdende Stoffe sind in Deutschland gegenwärtig in der  Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum WHG über die Einstufung  wassergefährdender Stoffe als Reinstoff und Gemisch (Zubereitung) in Wassergefährdungsklassen gelistet. In der Verordnung wird auch bestimmt, dass der Begriff Stoff auch Zubereitungen beinhaltet.

Hier werden besondere Anforderungen an die Lagerung, der Umgang und die Entsorgung dieser Stoffe gestellt und von den Behörden überwacht. Die entsprechenden "Anlagen" hierfür werden geplant und gebaut.

Umweltgefährdende Stoffe - überall
Betrachten wir die Gefährdungen, die von den unterschiedlichsten Quellen von Chemikalien unsere Umwelt belasten, haben wir die unterschiedlichesten "Quellen", die unsere Schutzgüter Wasser, Boden, Bodenluft belasten und kontaminieren können:
  • Industriestandorte und Produktionsstätten
  • Chemikalienlager
  • Chemikalientransporte, Transporte gefährlicher Stoffe
  • illegale "Abfallentsorgung" von Chemikalien
  • Unfälle und Havarien mit Chemikalien, die nicht schadlos und komplett beseitigt werden können
um nur die wichtigsten hier zu nennen.

Aus der Historie finden wir hier die Schnittstelle zu alten Industriestandorten, nicht ausreichend abgedichteter Deponien, die zu Verunreinigungen/Kontamination des Grundwassers und z.B. im Falle alter chemischer Reinigungsbetriebe die Bodenluft führten. So sind auch im BWK Fachleute für die Sanierung von Bodenluft und Grundwasser in der Thematik Altllastensanierung für die Schadensbegrenzung und -wiederherstellung der Schutzgüter auf Behördenseite und auf der Planungsseite fachlich miteinander im Dialog und auf der Suche nach Lösungen.

In der Gewässerökologie sind Bestrebungen Schadstoffe in den Fließgewässern zu reduzieren und naturnahe Verhältnisse wieder herzustellen.

So schließt sich auch hier wieder der Kreis für die unser BWK-Netzwerk mit Vertretern der Genehmigung/Überwachung wie auch der Fachleute aus den unterschiedlichen Bereichen der Umweltwissenschaften in der Planung, Beratung, der Bauausführung und der Betreiber von Lagern.
Beim Transport von Gefahrgut, sind auch hier Regeln der GGVS zu berücksichtigen und entsprechenden Kennzeichnung anzubringen.
 
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